Geschichte

Der Rollstuhl-Sport-Club (RSC) Bad Wildungen wurde
1978 gegründet

• Gründungs-Mitglieder:

Olgard Fleischmann   Gerd Eckelmeier

Gerhard Münch  Elisabeth Pohl • Zur Ersten Vorsitzenden wird Olgard Fleischmann gewählt.

• Zunächst wird nur Basketball gespielt.

   22. April:
  erster Artikel in einer lokalen Tageszeitung


• Erster Trainingsort ist die Sporthalle der Helenental-Schule. Das Hereinkommen
ist durch eine Stufe sehr umständlich. Diese Stufe stört im Jahr 2006 immer noch.

• Im September erfolgt der Umzug in die erst im Rohbau fertiggestellte Sporthalle der
Werner-Wicker-Klinik (WWK) in Bad Wildungen-Reinhardshausen, die in diesem Jahr
fertiggestellt wird. Die WWK-Sporthalle ist im Jahr 2006 immer noch die
Trainings- und Wettkampf-Halle des RSC.
 

1982
• Gerd Pfeiferling wird zum Ersten Vorsitzenden gewählt und
löst damit Olgard Fleischmann ab.

• Hans Knöller – Sportchef der WWK – übernimmt den Trainingsbetrieb
und ist dann viele Jahre Seele und Motor des RSC.

• Die Sparten Tischtennis und Bogenschießen werden gegründet.
 

1983
• Aufstieg der Basketball-Mannschaft in die erste Bundesliga.
 

1984
• Gerhard Münch wird zum Ersten Vorsitzenden gewählt und löst damit Gerd Pfeiferling ab.

• Erste Teilnahme von Elka Müncka in verschiedenen
Leichtathletik-Disziplinen bei den Paralympics in Los Angeles.

• Abstieg der Basket-Ball-Manschaft in die Regionalliga.

• Die Sparte PowerLifting wird gegründet.
 

1985
• Die Basketball-Mannschaft steigt von der Regionallige wieder in die erste Bundesliga auf.
 

1993
• Norbert Dietz wird zum Ersten Vorsitzenden gewählt und löst damit Gerhard Münch ab.
 

1996
• Das Gründungs-Mitglied Elisabeth Pohl verstirbt leider.

1997
• Die Sparte Bogenschießen wird von Hans Knöller an Metin Kaba übergeben.

  Metin Kaba
1998
• Das Gründungs-Mitglied Gerd Pfeifferling verstirbt leider.

• Die Sparte PowerLifting wird von Hans Knöller an Dieter Grimm übergeben.
 

1999

  Hans Knöller
ist am am 9. Januar verstorben, was ein großer Verlust für den RSC ist.
Dieser Mann mit seiner riesigen Erfahrung und seinen enorm vielen
Kontakten ist in seiner speziellen Art nicht zu ersetzen.


• Die Rugby-Abteilung wird gegründet, erster Trainer ist Peter Tegelbeckers.

  Peter Tegelbeckers
• Der RSC veranstaltet am 14. Juni in der Sporthalle der WWK sein erstes Rugby-Turnier, das als
Freundschafts-Turnier ausgetragen wurde. Unter der Regie von Trainer Peter Tegelbeckers wurde
der vierte Rang erreicht vor Bayreuth und Berlin. Überlegener Sieger wurde das Team aus Bochum,
gefolgt von  der Spielvereinigung Heidelberg-Karlsruhe und Köln. • Am 21. Juni wird in der Sporthalle der WWK die Deutsche Meisterschaft im PowerLifting durchgeführt.
  21. Juni:
Siegerehrung der Deutschen Powerlifting-Meisterschaft in der Sporthalle der WWK mit
Theo Strippel aus Gießen, Bernd Vogel und Otto Schneider vom RSC und
Bernd Basse aus Alfeld. Im Hintergrund der Vizepräsident des DBS, Gerhard Knapp
aus Heppenheim.
• Das erste "Hans-Knöller-Gedächtnis-Turnier" wird als Basketball-Turnier zum Gedenken
an Hans Knöller in der Sporthalle der WWK ausgetragen.
  2. Oktober:
Die Göttinger Medizinstudentin Heike Knöller
überreicht den Siegerpokal an den Spielführer des
siegreichen Teams vom RSC Frankfurt/Main, Jan Hecker.
Im Hintergrund Norbert Diez, Vorsitzender des RSC.
• Pierre Sahm übernimmt am 1. November die Aufgabe des Rugby-Trainers.
  Pierre Sahm
2001
• Dieter Grimm übernimmt die Aufgabe des "Abteilungsleiter Gewichtheben"
im Deutschen-Behinderten-Sportverband (DBS).
 

2002
• Norbert Dietz tritt aus beruflichen, gesundheitlichen und persönlichen Gründen
von seiner Aufgabe als Erster Vorsitzender des RSC zurück.

• Katja Lüke siegt am 14. Juli bei der "Norddeutschen Handbike-Meisterschaft"
in Braunschweig in der Klasse "Vorspann-Bike" und wird Norddeutsche Meisterin.

   Katja Lüke am 14. Juli in Braunschweig
mit Veranstalter Werner Seiwert und Christian Thiel.
 

2004
• Spielertrainer Dieter zieht die Basketballer aus dem Spielbetrieb der Regionalliga Mitte zurück. Grund sind
Streitigkeiten wegen einer unberechtigt langen Sperre der Spitzenspieler Christian Thiel und Erik Nusser.

• Bernd Vogel nimmt als aktiver PowerLifter und Dieter Grimm als
"Abteilungsleiter Gewichtheben" an den Paralympics in Athen teil, die vom
17. bis zum 28. September in der griechischen Hauptstadt durchgeführt werden.

  18. September:
Bernd Vogel vom RSC bei den Paralympics in Athen auf der Drückbank. Mit 215 Kilo wurde
der 48jährige – nach vier Goldmedaillen bei Paraolympics – fünfter in seiner
Klasse bis 90 Kilo Körpergewicht. Rechts als Helfer der Frankfurter Bundestrainer der
PowerLifter, Thomas Mersdorf.
• Für die Rugby-Nationalmannschaft sind Christoph Werner und Oliver Picht vom RSC bei den
Athener Paralympics dabei und erreichen unter acht National-Mannschaften Rang sieben.
.
   18. September:
Dieter Grimm spricht bei den Paralympics in Athen
mit dem Deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler.
2005
• Dieter Grimm wird zum ersten Vorsitzenden gewählt und
übernimmt damit die Aufgabe des 2002 zurückgetretenen Norbert Dietz.

• Die Deutsche Rugby-Nationalmannschaft wird in Dänemark Vize Europameister.
Ein Riesen-Erfolg, auch für die RSC-Nationalspieler Christoph Werner,
Maik Baumann, Oliver Picht und  und dem Bad Wildunger Nationaltrainer Pierre Sahm.

• Entwicklung des ersten RSC-Logos von Hermann Sonderhüsken:

• Bei den Europameisterschaften im PowerLifting vom 5. bis zum 12. November
im portugisischen Quarteria erreicht Bernd Vogel Platz drei mit gehobenen
200 Kilo und Sylvio Dölz Platz sechs mit gehobenen 165 Kilo.

• Alexander Schorn wird zum Spartenleiter Tischtennis gewählt und löst Wolfgang Kniese ab.

2006
• Der Vorstand des RSC beschließt, Internet-Seiten aufzubauen.
Der Auftrag zur Erstellung wird an Hermann Sonderhüsken übergeben.

• Im Oktober wird von Hartmut Magenheimer eine Kindergruppe gegründet und geleitet.
 


Beim Luftballon-titschen, von rechts im Kreis: Initiator und Leiter Hartmut Magenheimer,
Ronja Schwarz, Johannes Trumner, Franziska Fiala, Alexander Hotkowitz, Lukas Bitter,
Kristin Dietz und Magenheimer-Assistentin Melanie Kraus.


PowerLifting-Weltmeisterschaft in Busan in Südkorea


Vor den Hochhäusern von Busan in Südkorea:
Koreanische Schüler haben viel Freude mit den drei Deutschen Mario Hochberg, Thomas Mersdorf und Dieter Grimm (von links).
 

  Bernd Vogel
nach der Auszeichnung, umringt von jungen Siegern.
Bei der Auszeichnung am 23. März 2006 im Bürgerhaus von Bad Wildungen-
Altwildungen waren bis auf Bernd Vogel alle anderen aus verschiedenen Gründen
verhindert. Für die Power-Lifter nahm deshalb Dieter Grimm und für die Rugbys
Bundestrainer Pierre Sahm die Auszeichnungen von Bürgermeister
Reinhard Grieneisen entgegen.


2007

   Bei der EM
der Gewichtheber im Juni in Kavalla in Griechenland, von links: Dieter Grimm,
Abteilungsleiter Gewichtheben, Thomas Mersdorf, Bundestrainer und Mario Hochberg, Athlet.
 

  Am 25. August
wurde erstmalig in dieser Form ein großes Sommerfest am Grillplatz an der Schwedenschanze
in Altwildungen durchgeführt.
   Christian Thiel
– im Bild mit der Nummer 8 – hat mitgeteilt, daß er aus familieren Gründen
den von ihm jahrelang erfolgreich betriebenen Rolli-Sport aufgegeben hat.
Katja Lüke in Alaska:

Bericht von Katja Lüke
Hier siehst Du Fotos aus 2006 und 2007 von meiner Teilnahme als erste
Europäerin am Sadlers Ultra Challenge in Alaska – ein Rennen für Handbiker von
Fairbanks nach Anchorage über 426 km in sechs Tagen. Die Veranstalter
bezeichnen es als das härteste und längste Handbike-Rennen der Welt. Wer mehr
sehen und wissen möchte kann sich bei http://www.challengealaska.org
informieren.
Meine sportliche Entwicklung hat erst angefangen, seit ich den Rollstuhl nutzte.
Über Basketball und Fechten kam ich zum Handbiken und habe seither an vielen
Marathons teilgenommen. Bei meiner ersten Teilnahme in Alaska war für mich
besonders wichtig, dass ich das Rennen geschafft habe und das Wagnis
eingegangen bin. Allein schon das Fliegen mit Rollstuhl, Gepäck und Handbike
ohne Begleitung war eine Herausforderung. Alaska ist auch allein als
Rollstuhlfahrerin gut zu besuchen. Neben der besonderen Freundlichkeit und
Gelassenheit der Menschen in Alaska, die ich mir immer mal wieder als
Vorbild nehme, habe ich vor allen Dingen gelernt, dass man immer mal wieder
Herausforderungen annehmen sollte. Diese Herausforderung geschafft zu haben,
wirkt nach und gibt im täglichen Leben mehr Selbstbewusstsein.
Katja Lüke
 



2008
Die RedDevils werden Deutscher Meister
und von der HNA für den Wettbewerb "Mannschaft des Jahres" nominiert.



2009

Beim Basketball-Turnier auf dem Hessentag in Langenselbold am 13. Juni erreichte
das RSC-Team Rang zwei vor dem Team aus Frankfurt. Sieger wurde Lahn-Dill.


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2010

Nach fünf Jahren Pause ist die Tischtennis-Abteilung wieder aktiv.
Mit Michael Siegfried und Jörg Blumenauer sind zwei wichtige Leistungsträger
aus
Frankfurt und Bielefeld zurückgekommen.

Für der Saison 2010/11 wurde eine Mannschaft für den Spielbetrieb in der
Regionalliga Mitte angemeldet. Die Mannschaft ist durch Ramona Faust und den
Nachwuchsspieler Marcel Miss komplettiert worden.

In der Regionalliga wurde der Meistertitel ungeschlagen erreicht und damit
der Aufstieg in die Zweite Bundesliga.

  Rang fünf beim
"Vereinsgrößten Basketball-Turnier Deutschlands" und Landeswettkampf.

In Schmölln in der Nähe der "Spielkarten-Stadt" Altenburg im östlichen Thüringen wird seit 1997 das
"Ostthüringer Rollstuhlbasketball-Turnier" ausgetragen. Die Rollis der RSC Bad Wildungen waren bei
diesem Einladungs-Turnier von Beginn an dabei, so auch bei der 14. Austragung am 11. und 12. September.

Diesmal waren 15 Teams am Start und es wurde um Sieg und Platzierungen hart gekämpft. Spielertrainer
Dieter Grimm: "Eine Siegchance hatten wir nicht und durch ein schlechteres Korbverhältnis haben wir
auch das Spiel um Platz drei verpaßt."


So wurde abschließend gegen Cottbus um Platz fünf gespielt und der fünfte Rang wurde auch erreicht.
Gesiegt hat bei dieser ausgezeichnet organisierten Veranstaltung das Team aus Ingolstadt vor den
Österreichern aus Salzburg und dem Zwickau-Team. In der Qualifikation hatten die RSC-Rollis die Zwickauer
noch mit fünf Punkten Vorsprung besiegt.


Grimm: "Für die Vorbereitung auf die neue Saison habe ich einige Erkenntnisse gewonnen,
wir sind auf einem guten Weg."


Das Team des RSC Bad Wildungen
mit (von links) Jan Brachwitz, Dieter Grimm, Jan Wissemann, Eric Nusser Florian Millar und Katja Trost.


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2011
  • Nachdem einige aktive Handbiker im Verein sind, wird eine entsprechende
Sparte gegründet. Initiatoren sind Vereinsmitglied Christian Thiel und RSC-Berater
Hermann Sonderhüsken.

Das Vereinslogo wurde entsprechend ergänzt:



 • Die Basketballer haben die Saison 2010/11 beim Heimspieltag am 26. März mit zwei
Siegen erfolgreich abgeschlossen. Beim Auswärts-Spieltag davor wurden auch zwei
Siege geholt und am vorletzten Heimspieltag ein Spiel mit nur zwei Punkten verloren.
Mit diesem guten Ende haben die Baskets unter acht Teams der Regionalliga
Mitte nach einer vorher eher mäßigen Saison noch den guten vierten Rang erreicht.

 • Bei der Sportlerehrung in der Wandelhalle im Kurpark der Stadt Bad Wildungen
wurde den Basketballern am 7. April eine Urkunde für den zweiten Platz bei der
Hessenmeisterschaft überreicht.



2012
Aus persönlichen Gründen hat Hartmut Magenheimer seine jahrelangen vielen
Aktivitäten für den RSC aufgegeben.

  Hartmut Magenheimer
Der Vorstand und die Mitglieder bedanken sich sehr herzlich bei Hartmut und
wünschen ihm alles Gute.




2013

  Manfred Siebert,
unser Freund, Kamerad und immer zuverlässiges Vorstandsmitglied als Schatzmeister
ist leider nicht mehr unter uns.

Manfred ist am 3. August nach schwerer Krankheit in der Nähe seiner Tochter in einer
Klinik in Bad Segeberg sanft entschlafen.


Manfred Siebert ist seit 1980 Vereinsmitglied und seit 1982 Schatzmeister des RSC.
Vereins-Vorsitzender Dieter Grimm: "Mit Manfred haben wir einen guten Freund und
einen sehr zuverlässigen Schatzmeister verloren. Wir werden uns immer gerne an
ihn erinnern und er wird in dieser wichtigen Position nur schwer zu ersetzen sein."

Manfred Siebert ist im Kreise seiner Familie und enger Freunde am 16. August
bei Bad Segeberg im "Ruheforst Hartenholm" beerdigt worden.

Am 19. August wurde in Kassel bei einer Gedenkfeier des Freund gedacht.



2014
(bisher keine Inhalte)



2015
(bisher keine Inhalte)



2016
(bisher keine Inhalte)


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Beiträge sind herzlich willkommen:

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